Drei Anzeichen, dass dein Hund an Gelenkproblemen leidet

Gelenkprobleme zählen zu den häufigsten Leiden unserer Hunde.

Ein Drittel aller Hunde hat bereits ein Gelenkleiden, ein weiteres Drittel wird im Laufe des Lebens davon betroffen sein. Eine der häufigsten Gelenkerkrankungen ist ähnlich wie beim Menschen die Arthrose. Durchschnittlich jeder fünfte Hund hat diese Krankheit, die zu fortschreitendem Gelenkverschleiß führt und sich in starken Schmerzen bis zu Bewegungsunfähigkeit ausdrückt.

Chronische Gelenkerkrankungen wie Arthrose können nicht geheilt werden. Umso wichtiger ist es, Anzeichen für mögliche Gelenkprobleme frühzeitig zu erkennen, um Therapien einleiten zu können.

Unsere Doggies vermeiden es aus evolutionären Gründen so lange wie möglich Schmerzen zu zeigen, wodurch sich die Früherkennung von sich anbahnenden Problemen erheblich erschwert.

Wir haben deshalb für Dich 3 häufige Anzeichen zusammengestellt, die auf Gelenkleiden hinweisen können:

 

  1. Dein Hund leckt sich auffallend häufig an den Pfoten

Grundsätzlich lecken alle Hunde von Zeit zu Zeit an ihren Pfoten. Dies ist ein ganz normaler Aspekt ihrer Körperpflege. Falls du jedoch feststellst, dass dein Hund deutlich mehr Zeit mit dem Pfotenlecken verbringt, ist dies ein Grund, um aufmerksam zu werden. Denn Lecken ist eine natürliche Reaktion von Hunden auf Schmerzen, wodurch Endorphine freigesetzt werden und sich der Hund so kurzzeitig Entspannung verschafft.

Auch Hunde haben Zehenglieder, die von der Pfote „umschlossen“ werden. Entzündliche Reaktionen der Zehen veranlassen den Hund deshalb zum vermehrten Lecken seiner Pfoten. Die sich an die Pfoten anschließenden Fußknochen und -gelenke können ebenfalls als Ursache von ausstrahlenden Schmerzen in Frage kommen.

Darüber hinaus kann die Ursache vermehrten Pfotenleckens auch in der Wirbelsäule liegen. Ist dort ein Nerv eingeklemmt, kann dies zu Taubheitsgefühl in den Pfoten unserer Hunde führen. Es lohnt sich deshalb ein ganzheitlicher Blick auf den Hund – suche im Zweifel immer einen Tierarzt oder Hundephysiotherapeuten auf!

 

  1. Dein Hund hat keine Lust auf Spielen oder Gassi Gehen

Hast Du das Gefühl, dass dein normalerweise aktiver, lebensfroher Hund sich träge verhält? Dass er keine Lust mehr hat, Ball zu spielen oder nach Stöckchen zu laufen? Oder musst du ihn neuerdings quasi zum Gassi Gehen zerren? Dann lohnt sich auch ein genauerer Blick auf die Gelenke deines Hundes. Denn wenn sich Hunde, die normalerweise von Auslauf und Spielen nicht genug bekommen, so verhalten, liegt etwas im Argen. Sehr starke Gelenkschmerzen können einer der Gründe sein. Denn wenn jede Bewegung schmerzt, hat selbst der tougheste Hund irgendwann keine Lust mehr, sein Plätzchen zu verlassen. Es lohnt sich dann, deinen Hund einmal von der Wirbelsäule über die Beingelenke abzutasten und dabei leichten Druck auszuüben. Achte dabei auf das Verhalten deines Hundes: Zuckt er zusammen, wenn du eine bestimmte Stelle berührst? Ändert er seine Sitz- oder Liegeposition? Schmeißt er sich auf den Rücken? Das alles können Verhaltensmuster sein, um Schmerzen zu vermeiden. Hast du das Gefühl, dass die Gelenke deutlich Wärme ausstrahlen, oder geschwollen sind? Dann ist es unverzüglich Zeit, einen Tierarzt aufzusuchen, um einen gründlichen Check-Up durchzuführen.

 

  1. Dein Hund hat den „Robotergang“

Vermutlich kennen wir alles das Phänomen, dass wir nach dem morgendlichen Aufstehen, noch nicht ganz geschmeidig laufen. Ein etwas steifer Gang für kurze Zeit ist nach längerem Liegen auch bei Hunden ganz normal. Sollte sich dein Hund aber selbst nach ausgiebigen Strecken und Schütteln immer noch unbeholfen und unsicher bewegen, kann dies ebenso ein Hinweis auf schmerzende Gelenke sein. Dieser steife Gang kann sich beispielsweise in Lahmheit in den Hinterläufen ausdrücken. Auch Schwierigkeiten beim Aufstehen oder unbeholfenes Hinlegen deuten auf sehr starke Schmerzen im Bewegungsablauf.

 

Eine frühe Erkennung von Gelenkproblem ist essentiell, um diesen so schnell wie möglich entgegenzuwirken.

Auch wenn chronische Gelenkerkrankungen wie Arthrose nicht geheilt werden können, gibt es dennoch auch gute Nachrichten.

Denn es gibt einige vorbeugende Maßnahmen, um das Risiko von Gelenkerkrankungen zu minimieren.

Wie bei uns Zweibeinern hilft ein gesundes Maß an Bewegung, um Gelenke in Schuss zu halten und Versteifungen zu vermeiden. Regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln und Sehnen und sorgt für einen kräftigen Bewegungsapparat. Bei älteren Hunden oder vorbelasteten Rassen wie Deutschen Doggen sollte natürlich besonders darauf geachtet werden, übermäßige sportliche Belastung (z.B. Agility) zu vermeiden.

Außerdem spielt die Ernährung deines Hundes eine entscheidende Rolle bei der Gelenkgesundheit. Auch wenn wir alle unsere Hunde gerne verwöhnen und das eine oder andere Leckerli zustecken – Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden, damit die Gelenke deines Hundes lange fit und gesund bleiben.

Eine ausgewogene Ernährung und bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen wie Mangan unterstützen die Gelenke und Knorpel zusätzlich. In unserem hochdosierten Gelenkpulver und in unseren Gelenkdrops verarbeiten wir ausschließlich Wirkstoffe, deren positive Wirkung bei Gelenkbeschwerden von Hunden durch Studien nachgewiesen wurde. Durch das tägliche Verfüttern kannst du also ganz bequem dauerhaft die Gelenke deines Hundes unterstützen – und das Beste ist: die Doggies fahren total auf den Geschmack ab 😊

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